Grußwort

Das persönliche Grußwort

Autobahn, Medien und Bibelstunde

Auf der Autobahn nähere ich mich einem Fahrzeug, dessen Heck mit dem bekannten Fischzeichen versehen ist – doch in dem Symbol steht in schamloser Weise: „SATAN“. Abends lese ich zuhause in den Nachrichten, dass der homosexuelle Partner eines bekannten Politikers schlichtweg als sein „Gatte“ bezeichnet wird, ein Wort, das man bisher nur für eine „echte“ Ehe benutzt hat. Am Tag zuvor wurde vor der Gebetsstunde Psalm 12 gelesen: „Rette, Herr, denn der Fromme ist dahin (…) Die Gottlosen gehen rings umher, wenn die Gemeinheit erhöht ist bei den Menschenkindern“. Waren nicht die beiden Momentaufnahmen Illustrationen des Bibeltextes, welche die Entchristlichung unserer Gesellschaft dokumentieren, ebenso wie viele zu Trinkgelagen entartete „Weihnachtsfeiern“ in diesen Wochen?

Doch was hat das mit „Folge mir nach“ zu tun? Ganz einfach: Auch diese Zeitschrift erscheint in der (beinahe) nachchristlichen Epoche, wo alle Maßstäbe aufgegeben werden, und Leser und Schreiber aufgefordert sind, ihr Leben und ihre Maßstäbe immer neu am Wort Gottes auszurichten. Das ist übrigens auch der Trost im erwähnten Psalm: „Die Worte des Herrn sind reine Worte“, mit dem schönen Ergebnis: „Du, Herr, wirst sie (die Gerechten) bewahren, wirst sie bewahren vor diesem Geschlecht.“

Dieses Eichen unserer Meinungen und Überzeugungen an Gottes Wort gilt für das Bauen eines Schutzwalls gegen das Böse ebenso wie für „theologische“ Probleme wie die der Heilsgewissheit – zu beiden Themen sind in diesem Heft weiterführende Artikel zu lesen. Wer sich „wetterfest“ machen will für die Stürme des Lebens mit Auseinandersetzungen und Angriffen auf alles Christliche, der ist bestens beraten, Gottes Wort unter Gebet zu lesen. „Folge mir nach“ möchte dazu Hilfestellungen und Denkanstöße geben.

Statt Trubel und (kurzem) Jubel um Weihnachten können manche freien Stunden und Tage übrigens auch hervorragend für das Lesen eines guten Buches genutzt werden. Wie wäre es mit dem Kauf und Studieren des Buches „Biblische Gemeinde“?

In diesem Sinn wünsche ich allen Lesern besinnliche Stunden im letzten Monat des Jahres ...