Augenblick

Gott sitzt auf dem Thron

In einer Welt voller Unsicherheit, Zerbruch und Chaos tut es gut, sich daran zu erinnern, dass Gott auf dem Thron sitzt. Diese Wahrheit kann und soll unser Denken verändern.

 

„Ich erhebe meine Augen zu dir, der du in den Himmeln thronst!“

Psalm 123,1

 

Es geht also um einen bewussten Blickwechsel: weg von dem, was uns niederdrückt und hin zu dem, der über allem steht. Wir sehen keinen leeren Thron, sondern den Herrscher über Himmel und Erde darauf sitzen. Sein Thron ist unerschütterlich und Er regiert vollkommen, gerecht und souverän. Selbst auf die Herzen der Mächtigen dieser Welt kann Er Einfluss nehmen:

 

„Wasserbächen gleicht das Herz eines Königs in der Hand des HERRN; wohin immer er will, neigt er es.“

Sprüche 21,1

 

Doch wenn Gott regiert, warum gibt es dann so viel Leid, Ungerechtigkeit und Böses auf dieser Erde? Zum einen, weil wir in einer Zeit leben, in der Gott nicht direkt in das Weltgeschehen eingreift. Zum anderen trägt Gott keine Schuld für das Böse, sondern einzig und allein wir Menschen. Und Gott lässt es in seiner Geduld und Langmut zu – noch!

Es wird eine Zeit kommen, in der Er sichtbar eingreift. Die Offenbarung gewährt uns einen Blick auf eine noch zukünftige Szene: Johannes sieht, wie ein Lamm – Jesus Christus, der Sohn Gottes – eine versiegelte Buchrolle aus der Hand Gottes nimmt.  Es geht um Gottes Plan mit dieser Erde. Nur das Lamm ist würdig, diesen Plan auszuführen. Und das wird es tun.

Dann wird Christus in Macht und Herrlichkeit kommen, und ein Reich errichten, in dem Frieden und Gerechtigkeit regiert:

 

Er wird richten zwischen den Nationen und Recht sprechen vielen Völkern. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden und ihre Speere zu Winzermessern; nicht wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.

Jesaja 2,4

 

Noch ist es nicht soweit. Aber schon jetzt dürfen wir wissen: Gott regiert. Keine Krise ist zu groß, keine Lage zu chaotisch, denn Er ist auf dem Thron – heute im Himmel und bald auch auf der Erde. Und wenn wir auf Ihn blicken, finden wir Ruhe für unsere Herzen und Mut für unseren Weg. Denn Er hat alles im Blick – und Ihm läuft nichts aus dem Ruder.