Augen-Blick

An jedem Ort beten

Du bist vielleicht ein junger Mann und nimmst regelmäßig an den örtlichen Gebetsversammlungen teil. Weiter so, denn das Gebet ist äußerst wichtig! Es gehört zu den „vier Stücken“, in denen die ersten Christen verharrten (vgl. Apg 2,42). Gewiss hast du oft auch (ein) Gebetsanliegen mitgebracht. Doch es fällt dir schwer, in der Öffentlichkeit zu beten. Allein der Gedanke daran, ein Gebet zu sprechen, treibt deinen Puls in die Höhe. Doch du kennst auch den Vers aus 1.Timoteus 2,8:

„Ich will nun, dass die Männer an jedem Ort beten.“

Dann überwindest du dich und betest. Es sind nur vier Sätze, leider auch etwas holprig formuliert. Aber sie sind raus – und du hörst, wie die anderen „Amen“ sagen.  Das Gebet ist angekommen – nicht nur bei den Gläubigen, sondern vor allem bei Gott.

in der Öffentlichkeit ist es den Männern vorbehalten, Gebete zu sprechen. Doch im privaten Bereich, sind dem Beten kaum Grenzen gesetzt. Vor allem in unserer „Kammer“ sollte das Gebet zur täglichen Gewohnheit gehören. Natürlich nicht aus reiner Gewohnheit – und schon gar nicht, um zu „plappern“ –, sondern weil das Gebet wichtig für unser Glaubensleben ist. So wie der Atem zum natürlichen Leben gehört, gehört das Gebet zum geistlichen Leben.

Ob du nun ein junger Mann oder eine junge Frau bist – lass dich durch die folgenden Bibelstellen motivieren, das Gebet nicht zu vernachlässigen:

  •  „Betet unablässig“ (1. Thes 5,17).
  •  „… in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus“ (Phil 4,6).
  •  „Alles, was ihr im Gebet glaubend erbittet, werdet ihr empfangen“ (Mt 21,22).
  • „Er bitte aber im Glauben, ohne irgend zu zweifeln“ (Jak 1,6).
  • „... um was irgend ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, wird er euch geben“ (Joh 15,16).
  • Verharrt im Gebet und wacht darin mit Danksagung; und betet zugleich auch für uns, damit Gott uns eine Tür des Wortes auftue, das Geheimnis des Christus zu reden“ (Kol 4,2.3).