Zum Nachdenken

Unendlich weit

Der Nordpol ist von Deutschland aus ganz schön weit entfernt: rund 5.000 Kilometer Luftlinie. Zum Südpol sind es sogar ca. 15.000 Kilometer. Und wie weit ist es von hier bis zum Westpol oder zum Ostpol? Dumme Frage, denn diese Pole gibt es natürlich nicht. Aber es ist gut, das im Hinterkopf zu haben, wenn wir uns eine großartige Botschaft aus den Psalmen anschauen …

So weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen (Ps 103,12).

Wie weit hat Gott unsere Übertretungen von uns weggetan? So weit auf der Erde der Osten vom Westen ist. Also unendlich weit! Denn Osten und Westen haben keinen Fixpunkt wie der Nord- und Südpol.

Darum hat der Psalmdichter nicht geschrieben, dass Gott die Übertretungen von uns entfernt hat, so weit der Norden vom Süden ist. Denn wenn sich auch der Abstand zwischen Südpol und Nordpol auf immerhin rund 20.000 Kilometer beziffert – unendlich ist er nicht.[1]

Jeder, der Gott seine Lebensschuld bekannt und Jesus Christus als seinen Retter angenommen hat, darf wissen: Gott wird ihm seine Sünden nie mehr vorhalten. Durch das vollkommene Opfer des Herrn Jesus ist der Gläubige „auf immerdar vollkommen gemacht“ (Heb 10,10.14). Das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, hat ihn von jeder Sünde gereinigt – für immer (vgl. 1. Joh 1,7; Heb 8,12).  

Es ist beachtlich, wie eindrücklich bereits das Alte Testament davon spricht, wie vollständig Gottes Vergebung ist. Wir, die wir das Sühnungswerk des Herrn Jesus kennen, wollen einige Stellen auf uns anwenden und wirken lassen:

 

„Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen“ (Jes 38,17).

„Ich habe deine Übertretungen getilgt wie einen Nebel, und wie eine Wolke deine Sünden“ (Jes 44,22).

„Ich werde ihre Schuld vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken“ (Jer 31,34).  

„In jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht der Herr, wird Israels Ungerechtigkeit gesucht werden, und sie wird nicht da sein, und die Sünden Judas, und sie werden nicht gefunden werden; denn ich will denen vergeben, die ich übrig lasse“ (Jer 50,20).

„Er wird sich unser wieder erbarmen, wird unsere Ungerechtigkeiten niedertreten; und du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen“ (Mi 7,19).

 

I hear the accuser roar,

of ills that I have done.

I know them well, and thousands more;

Jehova findeth none.

(nach Samuel W. Gandy, 1780–1851) 

 

Übersetzung:

Ich höre den Verkläger brüllen,

wegen Sünden, die ich nicht kann verhüllen,

ich kenne sie gut, ja, tausend sind meine –  

aber der Herr findet keine.


[1] Es ist bemerkenswert, dass David vor rund 3.000 Jahren unter der Leitung des Geistes Gottes diese präzise Aussage getroffen hat, die man nur dann wirklich verstehen kann, wenn man weiß, dass die Erde eine Kugel und keine Scheibe ist. 

 




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