Personen in der Bibel

Epaphras - ein Gebetsringer

Die Bibel erwähnt einen Mann namens Epaphras an drei Stellen (Kol 1,7; 4,12 und Phlm 23). Wir erfahren, dass er aus Kolossä kam und sich bei Paulus in Rom aufhielt. Er war ein Bruder, der für uns in mancher Hinsicht ein Vorbild und Ansporn sein kann.

Geliebter Mitknecht

Paulus gibt ihm das Zeugnis, dass er ein geliebter Mitknecht war. Von wem wurde er denn geliebt? Von Gott (wie jedes Kind Gottes von Gott geliebt ist) und von den anderen Mitknechten. Epaphras konnte gut mit anderen Knechten des Herrn zusammenarbeiten. Heute würde man sagen: Er war teamfähig – eine Eigenschaft, die auch heute in der Arbeit für den Herrn wichtig ist.

Aber Epaphras wird nicht ein beliebter, sondern ein geliebter Mitknecht genannt. Das geht tiefer! Man konnte nicht nur gut mit ihm zusammenarbeiten, sondern er wurde sehr geschätzt. Er war nicht nur fähig, er war auch geistlich! Er war sich bewusst, wessen Knecht er war. Sich selbst und seinen Dienst ließ er von seinem Herrn beurteilen. Von den anderen Knechten des Herrn, die auch diese Haltung hatten, war er geliebt. Es geht also in erster Linie nicht um ein freundliches, liebenswertes Wesen, sondern um den Gehorsam und die Unterordnung dem Herrn Jesus gegenüber.

Ein treuer Diener des Christus für euch

In seinem Dienst war Epaphras treu. Im Gleichnis von den Talenten in Mat-thäus 25 werden die Knechte als treu bezeichnet: Sie arbeiteten mit den Talenten, die ihr Herr ihnen gab und vermehrten dadurch sein Vermögen. Epaphras arbeitete in Kolossä, dort, wo er zuhause war. So hatten die Gläubigen dort großen Nutzen von ihm und konnten von ihm lernen (Kol 1,7). Offensichtlich ließ sich Epaphras nicht von den Umständen leiten. Er tat seinen Dienst beständig und ließ sich nicht davon abbringen. Das ist Treue im Dienst.

Mein Mitgefangener

Im Blick auf Paulus, der in Rom in Gefangenschaft war, nahm er derart an dessen Situation und Umstände teil, dass Paulus ihn als „Mitgefangenen“ bezeichnete. Fällt es uns nicht oft schwer, an den Situationen unserer Glaubensgeschwister teilzunehmen? Auch in diesem Punkt ist Epaphras ein Vorbild für uns.

Der allezeit für euch ringt in den Gebeten

Auch als Epaphras in Rom war, dachte er an die Kolosser. Er hatte den Wunsch, dass sie in allem Willen Gottes vollkommen und völlig überzeugt stehen würden. Was für ein Maßstab! Sie sollten ohne Ausnahme in dem Willen Gottes stehen, in genauer Kenntnis und unerschütterlicher Überzeugung.

Wie konnte Epaphras, fern von Kolossä, dazu beitragen? Er betete für die Gläubigen. Sein Gebet war so intensiv, dass eine Beschreibung verwendet wird, die einmalig in der Bibel ist: Er rang allezeit in den Gebeten. Mit anderen Worten: Er nutzte seine Zeit und betete mit Kraft, Konzentration und Ausdauer.

Wenn heute unbiblische Gedanken, Nöte oder Spannungen unter Geschwistern sind, dann dürfen wir Epaphras nacheifern und allezeit im Gebet ringen. Auch heute gilt: „Das inbrünstige Gebet eines Gerechten vermag viel“ (Jak 5,16).




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