Wann geht die Welt unter?

Wann geht die Welt unter?

Nahost-Dauerkrise, Terroranschläge des IS in Paris, Boko-Haram-Kämpfer in Afrika, Erdbeben, Schiffskatastrophen: Ereignisse, Zeitströmungen und Krisen dieser Art veranlassen viele Christen, das Ende der Gnadenzeit als gekommen zu sehen. Doch was für Kriterien sind in Gottes Wort wirklich dafür zu finden? Gibt es sie überhaupt? Wie kann man die vielen Ausdrücke über das Ende, die Zukunft usw. auseinanderhalten? Und schließlich: Was bedeutet eigentlich das Wissen um das Kommen des Herrn Jesus für mein und dein Leben konkret?

„Ich komme bald“ - die tägliche Erwartung des kommenden Herrn

Unabhängig von vielen Einzeltexten über die Zukunft und über zukünftige Ereignisse zieht sich ein roter Faden durch das ganze Neue Testament: Der Herr Jesus kommt bald, und seine Jünger sollen Ihn stets erwarten - ohne „Wenn und Aber“. Eine kurze Übersicht verdeutlicht dies:

  • Lukas 12,36: „Und ihr, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wann irgend er aufbrechen mag von der Hochzeit, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich öffnen.“

  • Johannes 14,3: „Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet.“

  • Philipper 3,20: „Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten.“

  • 1. Thessalonicher 1,10: „Wie ihr euch von den Götzenbildern zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten ...“

  • Titus 2,13: „Indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung1 der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus.“

  • Hebräer 9,28: „So wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Mal denen, die ihn erwarten, ohne Sünde erscheinen zur Errettung.“

  • Hebräer 10,37: „Denn noch eine ganz kleine Zeit, und der Kommende wird kommen und nicht ausbleiben.“

Alle zitierten Texte zielen direkt auf das unmittelbare Erwarten des Herrn Jesus ab - ohne irgendein vorheriges Ereignis als Bedingung zu nennen. Kein Erdbeben, kein Friedensschluss, auch keine politischen Umwälzungen im Nahen Osten oder in Israel sollen uns diese großartige, glückliche, lebendige Hoffnung auf das Kommen unseres Retters verstellen.

  • Bin ich bereit, dem Herrn zu begegnen? Wie steht es um meine persönliche Treue seinem Wort gegenüber? Gibt es Dinge mit Christen oder Nicht-Christen zu ordnen? „Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so befleißigt euch, ohne Flecken und untadelig von ihm befunden zu werden in Frieden“ (2. Pet 3,14).

Kriege, Erdbeben und Seuchen - Indizien für das baldige Ende der Gnadenzeit?

Tägliche Berichte in den Medien über Kriege, gerade im Nahen Osten, über Flüchtlingsdramen und auch über Naturkatastrophen lassen uns nicht kalt. Sie sollten uns zu ernstem Beten für die betroffenen Christen und Nicht-Christen motivieren - und zu tätiger Bruderliebe und Nächstenhilfe. Aber sind diese Ereignisse Hinweise darauf, dass der Herr Jesus bald kommt? Zur Klärung dieser Frage können vielleicht einige Überlegungen beitragen:

  • Schon immer hat Gott durch sein richtendes Eingreifen zu Menschen geredet (Sintflut, Zerstörung des Turms bei Babel, Umstürzen des Turmes in Siloam, Vernichtung von Sodom und Gomorra; Hiob 36,31; 37,13; s.a. Amos 3,6). Es ist also keine neue, keine Endzeiterscheinung.

  • In der Geschichte der Menschheit gab es immer wieder schlimme Naturkatastrophen, (z.B. den Untergang von Pompeji 79 n.Chr., Erdbeben in Lissabon 1755 mit ca. 30.000 Toten) oftmals schlimmere als die jetzigen. Aber man hat sie damals weniger erforscht, aufgezeichnet und noch weniger über die Medien verbreitet.

  • Auch der Teufel kann übrigens hinter solchen Katastrophen stehen (Hiob 1,19), soweit es ihm Gott „erlaubt“. Das mahnt zur Vorsicht, gleich auf ein von Gott eingeleitetes Ende zu schließen.




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