Augen-Blick

Zutritt verboten

Zutritt verboten! Deutlich steht das Schild an dem drei Meter hohen, blickdichten Zaun. Interessiert tritt Mario näher. Das Schild fesselt den Blick. „Wenn es verboten ist, muss dahinter bestimmt etwas Aufregendes sein. Schade nur, dass ich nichts sehen kann." Vorsichtig geht er zum Tor, doch es ist abgeschlossen. Sein Blick geht nach rechts und links den Zaun entlang. Doch soweit das Auge reicht, sieht er diesen Zaun. Das ganze Gebiet ist abgegrenzt. „Irgendwie wird man da schon hineinkommen", denkt er sich und geht los - immer weiter am Zaun entlang.

Dann sieht er da hinten einen Baum, der nah am Zaun liegt. „Das ist meine Chance!“ Aufgeregt läuft er hin und fängt an den Baum hinaufzuklettern. „Ob er wohl hält? Der Ast, der an den Zaun ragt, scheint ja nicht allzu stabil zu sein. Aber es wird schon gut gehen“, beruhigt er sich. „Ich will endlich wissen, was dahinter ist. Nur noch ein ganz kleines Stück.“

Zutritt verboten! Noch einmal denkt er an das Schild, und er spürt wie sich sein Gewissen bemerkbar macht. „Es heißt ja ,Zutritt verboten”™ und nicht ,Anschauen verboten”™. Das werde ich ja noch dürfen.“ Damit ist sein Gewissen wieder still.

Plötzlich knackt der Ast - Mario hat Angst! Langsam will er weiter klettern, doch da bricht der Ast. Im nächsten Moment durchfährt ein schrecklicher Schmerz beide Beine. Mario schreit auf.

Da liegt er nun vor dem Zaun und kann nicht mehr aufstehen. Er ärgert sich schwarz. Mit Mühe holt er sein Handy aus der Tasche, um seine Eltern anzurufen. Als er seinem Vater erklären muss, was passiert ist, ist es ihm peinlich. „Ich wollte über den verbotenen Zaun schauen und bin dabei vom Baum geflogen.“

Kommt dir so etwas bekannt vor? Haben nicht auch in unserem Leben verbotene Sachen einen ganz besonderen Reiz? Und bringen sie uns nicht oft zu Fall, wenn wir der Versuchung nachgeben und unsere Gedanken dann nur mit dem Verbotenen beschäftigt sind?

Oftmals haben wir die Wahl, ob wir etwas Gutes oder Böses tun. Vielleicht kommt dir die eine oder andere Situation bekannt vor. Wie entscheidest du dich?

Du stehst vor einer roten Fußgängerampel und kein Auto kommt. Alle anderen gehen einfach herüber. Gehst du mit oder bleibst du stehen?

Beim Minigolfspielen bist du der Schriftführer. Die letzte Bahn ist dir leider missglückt, das ärgert dich gewaltig. Schreibst du die richtige Anzahl auf oder fängst du an zu manipulieren?

In der Klausur kannst du eine Aufgabe nicht lösen. Dir fällt diese blöde Formel nicht mehr ein. Deine Nachbarin weiß sie aber bestimmt. Fragst du heimlich nach?

Du hast die Hausaufgaben gestern nicht gemacht. Stehst du dazu? Oder schreibst du sie schnell noch bei deinem Mitschüler ab?

Du surfst im Internet. Mit einem einzigen Klick würden schmutzige Bilder auftauchen. Klickst du?

  • „Lass dich nicht von dem Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten“ (Röm 12,21).


Elberfelder Übersetzung

Die Elber­fel­der Über­set­zung Edi­tion CSV ist eine wort­ge­treue Über­set­zung der Bi­bel in ver­ständ­li­cher Spra­che. Auf die­ser Web­sei­te kön­nen Sie den Bi­bel­text voll­stän­dig le­sen und durch­su­chen. Zu­dem wer­den Werk­zeu­ge an­ge­bo­ten, die für das Stu­di­um des Grund­tex­tes hilf­reich sind.

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Der beste Freund

Die­se Mo­nats­zeit­schrift für Kin­der hat viel zu bie­ten: Span­nen­de Kurz­ge­schich­ten, in­te­res­san­te Be­rich­te aus an­de­ren Län­dern, vie­les aus der Bi­bel, Rät­sel­sei­ten, Aus­mal­bil­der, Bi­bel­kurs, an­sprech­ende Ge­stal­tung. Da Der beste Freund die gu­te Nach­richt von Je­sus Chris­tus im­mer wie­der ins Blick­feld rückt, ist die­ses Heft auch sehr gut zum Ver­tei­len ge­eig­net.

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Im Glauben leben

Die­se Mo­nats­zeit­schrift wen­det sich an alle, die ihr Glau­bens­le­ben auf ein gu­tes Fun­da­ment stüt­zen möch­ten. Die­ses Fun­da­ment ist die Bi­bel, das Wort Got­tes. Des­halb sol­len al­le Ar­ti­kel die­ser Zeit­schrift zur Bi­bel und zu ei­nem Le­ben mit un­se­rem Ret­ter und Herrn Je­sus Chris­tus hin­füh­ren.

Viele Artikel zu unterschiedlichen Themen - aber immer mit einem Bezug zur Bibel.

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