Jesus Christus

Liebe und Fürsorge bis zum Ende

Die dritte Aussage richtete der leidende Heiland am Kreuz an die Seinen, die Er so unendlich liebte.

Unter den verschiedenen Menschen­gruppen, die uns bei der Beschreibung der Kreuzigung des Herrn Jesus genannt werden, ragt eine ganz besonders her­aus: die Gruppe der Seinen, also solche Menschen, die an Ihn glaubten und mit denen Er zu glückliche Gemeinschaft genossen hatte. Dazu gehörten drei Frauen, die Maria hießen: die Mutter des Herrn Jesus, die Frau von Kleopas und Maria Magdalene sowie Johannes, der Jünger, der das Johannesevange­lium geschrieben hat. Ob noch mehr Jünger bei dem Kreuz aushielten, ist aus der Bibel nicht ersichtlich; aber diese vier werden ausdrücklich erwähnt.

„Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jün­ger: Siehe, deine Mutter!" (Johannes 19,26-27)!

Auch diese Worte sagte der Herr Jesus unter schrecklichen Schmer­zen. Da gab es auch keinen „Gewöh­nungseffekt" — nein, die furchtbaren Schmerzen waren permanent gegen­wärtig. Dass der Heiland trotz seiner furchtbaren körperlichen Qualen ein Auge für seine Mutter und ein Herz für ihre Empfindungen hatte, kön­nen wir nur bewundern. Hatte sich für das Mutterherz doch spätestens in diesen Augenblicken die Prophe­zeiung des alten Simeon erfüllt: „... aber auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen" (Lk 2,35).

Ist diese unfassbare Liebe unseres Herrn nicht ergreifend? Anstatt mit sich selbst und der eigenen Not beschäftigt zu sein, wendet Er sich in seinem gött­lichen Erbarmen solchen zu, die Trost und Hilfe nötig hatten!

Aber der Herr Jesus hatte auch ein Auge für Johannes, diesen Jünger, der sich der Liebe seines Meisters in be­sonderem Maß bewusst war (auch an dieser Stelle nennt Johannes sich zu­rückhaltend nicht mit Namen, sondern bezeichnet sich als der Jünger, „den Je­sus liebte" — vgl. Joh 21,20.24). Mit dem Kreuzigungstod drohte der Genuss dieser Liebe zu enden — so zumindest hätte Johannes denken können. Wenn der Herr Jesus diesem Jünger seine ei­gene Mutter und die Fürsorge für sie anvertraut, dann liegt darin ein speziel­ler Trost für Johannes. Er würde durch Maria ständig an Den erinnert werden, von dem er sich so geliebt wusste.

Wie viel können wir von dem Verhalten des Herrn Jesus lernen! Die notvollen Stunden am Kreuz sind einzigartig und unsere Nöte im Vergleich dazu unend­lich kleiner. Und doch gibt der Herr Je­sus uns hier ein schönes Beispiel dafür, wie wir — auch wenn es durch schwere Umstände geht — durchaus ein Auge für andere haben sollen, die ebenfalls in Not sind. Wer selber Trost erfahren hat, ist besser in der Lage, andere zu trösten (2. Kor 1,4).




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