• Editorial

    Der Himmel

    Viele Menschen verbinden mit dem Wort "Himmel" nur ein mehr oder weniger blaues Himmelsgewölbe über uns. Manchen denken vielleicht auch noch an einen Sternenhimmel. Das aber war's dann auch! Für uns Christen hat der Ausdruck "Himmel" dagegen einen ganz anderen, intensiven, schönen Klang.

    Eine Konkordanzsuche hat bei mir ergeben, dass es 704 Bibelstellen in der Elberfelder Übersetzung gibt, in denen wir etwas über den Himmel lernen. Die Bibel ist also voll von Hinweisen darüber. Schon der erste Satz spricht von ihm: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mo 1,1). Wir denken dabei an das gesamte, zu einem großen Teil unsichtbare Universum, das Gott geschaffen hat. Wunderbares Schöpfungswerk!

    Das ist allerdings nicht alles. Wir erwarten das Wiederkommen des Herrn Jesus, um uns zu sich zu holen. Er kommt aus dem Himmel (1. Thes 1,10), um uns zu sich - nämlich in den Himmel - zu führen. Herrliche, christliche Hoffnung!

    Editorial

    Aber schon heute befinden wir uns (geistlicherweise) dort. Denn Gott hat uns in Christus Jesus mit sitzen lassen in den himmlischen Örtern. Erhabenes Vorrecht für Menschen, die heute mit beiden Beinen auf der Erde stehen!

    Das sind nur drei Aspekte des Himmels, die wir in Gottes Wort finden. Es lohnt sich, mehr über den Himmel nachzudenken. Das tun wir indiesem Heft, das evangelistische Artikel enthält (z.B. "Wie komme ichin den Himmel?) und zugleich in das Leben eines gläubigen ( jungen) Christen hineinspricht ("Welche Bedeutung hat der Himmel für mein praktisches Leben als Christ?").

    Mit diesem Heft geht das Jahr 2014 zu Ende. Ob der Herr Jesus nochvorher wiederkommen wird, um uns zu sich zu holen? Für den Erlöstenist sein Kommen eine wunderbare Erwartung.

    Viel Segen beim Studium des "Himmels" wünscht dir

    Manuel Seibel

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