Willkommen auf Folgemirnach.de

"Folge mir nach" soll (nicht nur) junge Christen motivieren, dem Herrn Jesus treu nachzufolgen und freudig zu dienen. In der Sprache von heute werden Probleme, die Jüngeren auf den Nägeln brennen, beleuchtet.

Dabei kommt die Behandlung biblischer Themen und Bücher nicht zu kurz. Das Heft ist deshalb auch für Jugendstunden und gemeinsame Bibelarbeit gut geeignet. So unterschiedlich wie junge Christen nun einmal sind, so vielfältig ist auch der Inhalt von "Folge mir nach".

Auf dieser Seite könnt Ihr einen ersten Eindruck von der Zeitschrift gewinnen und eine Auswahl von Artikeln kostenlos aufrufen. Gerne könnt Ihr aber auch im Abonnement-Bereich Musterhefte bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.

 
Grußwort zum Monatsheft Januar 2012

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Wieder stehen wir am Anfang eines Jahres, die Feuerwerkskörper sind in Staub zerfallen, die Silvesterknaller haben ausgedient – hinter dieser Knallerei verbirgt sich übrigens der abergläubische Brauch des Dämonenaustreibens aus heidnischer Zeit – und manche Hoffnung richtet sich auf das neue Jahr. Die allgemeine Fragestellung, was das neue Jahr bringt, hat der als Kinderbuchautor bekannte Erich Kästner einmal in Verse gekleidet:

 

„Wird‘s besser, wird’s schlimmer?“,

fragt man alljährlich.

Seien wir ehrlich:

Leben ist immer

lebensgefährlich.

 

Das sagt er allerdings wohl nicht zu Kindern, und es klingt wenig optimistisch, aber es ist eine im Grunde scharfsichtige „Einsicht“ in die Gegebenheiten des Alltags. Davon sind Christen nicht ausgenommen, jedoch in einem etwas anderen Sinn. Wir leben in einer Welt, die für uns als Christen gefährlich ist und wo wir uns der Gefahren bewusst sein müssen. Einmal der Gefahr, im Glaubensleben nachlässig und damit offen für weltliche Einflüsse zu werden (1. Joh 2,14.15). Der Gefahr auch, selbstbewusst und eigenwillig zu leben. Der Gefahr, in Sünde zu fallen, weil in der Welt Versuchungen vieler Art lauern. Weil wir noch die „alte Natur“ in uns haben, die sündigen will und nicht anders kann. Weil es den Feind unserer Seelen gibt, der aus langjähriger Erfahrung unsere Schwachpunkte kennt und uns genau da angreift. Wir brauchen die Nähe unseres Erretters und seinen Schutz (siehe S. 12 und S. 29). Wir brauchen täglich das Wort Gottes, wir brauchen stets das Gebet. Ich erinnere mich, dass mein Vater, der regelmäßig beim Familiengebet am Morgen um Schutz für uns alle betete, diese Bitte einmal wegließ; da flüsterte die Kinderstimme meines kleinen Bruders: „Papa, ... Schutz!“ Ja, wir brauchen Schutz. Ich setze gern gegen die Verse Kästners die Liedstrophe von Paula Botzen:

 

Ob eigne Schwachheit uns auch oft bedrückt,

so wird das Herz doch durch das Wort beglückt,

dass keine Macht Dir jemals rauben kann,

die Du befreiet aus des Satans Bann.

So ruhn wir froh, den Blick auf Dich gewandt,

geborgen in dem Schatten Deiner Hand!

 

In diesem Bewusstsein in das neue Jahr zu gehen, den Blick auf Ihn gewandt, das wünsche ich uns allen.

 

brockhaus

 

 

 

 

Das Jahresende naht ...

Mit diesem Monat beenden wir das Jahr 2010. Als Christen warten wir allerdings nicht auf das Ende eines Jahres oder auf bestimmte Ereignisse im Jahr, sondern auf das Wiederkommen Jesu Christi, des Sohnes Gottes, des Sohnes des Menschen, unseres Retters. Er hat versprochen: „Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet“ (Joh 14,3).

Der Apostel Paulus konnte in seinem vermutlich ersten Brief an eine junge Versammlung schreiben, dass sie sich zu Gott bekehrt hatten und den Herrn Jesus aus dem Himmel erwarteten (1. Thes 1,9.10). Diese Christen hatten sich erst einige Wochen zuvor bekehrt. Ihr Leben war von diesem Zeitpunkt an dadurch geprägt, dass sie mit brennenden Herzen auf ihren Retter warteten.

Viele Leser von „Folge mir nach“ sind junge Menschen. Ihr habt – menschlich gesprochen – das Leben noch vor euch. Ihr macht Pläne für eine Ausbildung, ein Studium und eine berufliche Tätigkeit. Vielleicht habt ihr auch schon konkrete Vorstellungen über eure „familiäre“ Perspektive. Das ist alles richtig und nötig. Es stellt sich allerdings die Frage: Warten wir dennoch wirklich gespannt, freudig und mit unserem ganzen Herzen auf sein Kommen und dienen Ihm mit ganzer Energie? Dann werden Sportevents und Themen wie Fußball (S. 4) keine Hauptrolle in unserem Leben spielen. Stattdessen werden wir fragen, was dem Herrn recht ist (S. 25). Und wir werden Gott das geben, was Er sucht: Anbetung (S. 18). Welchen Stellenwert hat der Herr Jesus in unserem Leben?

Ein Leben mit dem Herrn Jesus lohnt sich. Ein Leben für Ihn ist voller Spannung und erfüllend. Wer Ihn erwartet und an seiner Hand geht, ist ein glücklicher Christ. Er wird nicht verschont vor Schwierigkeiten. Aber er kennt den richtigen Blick: zurück zum Kreuz, nach oben zu seinem verherrlichten Herrn, nach vorne zum wiederkommenden Retter.