• Editorial

    Die Aktualität des Kreuzes
    Überall in Europa sind noch Kreuze zu sehen – doch immer mehr Menschen können mit diesem Symbol kaum noch etwas anfangen oder ärgern sich gar darüber. Dem Tod und der Auferstehung des Herrn Jesus Christus wird immer weniger Bedeutung beigemessen. Hat das Kreuz ausgedient? Wie können wir den Wert des Kreuzes und des Erlösers als ( junge) Christen glaubhaft vermitteln? Einige Beispiele* dürfen Mut machen und auch zum Beten motivieren.

    Wilfried & Anneliese
    Ein gläubiger Arbeitskollege kommt mit seiner Kollegin ins Gespräch, lädt sie und ihren Mann zum Geburtstag (mit evangelistischer „Note“) ein. Manche Evangeliumsabende, etliche Hauskreisbesuche folgen. Dann ruft Anneliese an: „Wir haben uns am Donnerstag bekehrt!“ Die Stimme sagt alles – und auch die neue Freude an der Bibel und an christlicher Gemeinschaft.


    Editorial
    Anastasia
    Unruhe, Brüche, Fragen lassen Anastasia suchend werden. Durch das Internet stößt sie auf Christen und besucht deren Gebetsstunde. Kein Wort von „Kulturschock“, dagegen Offenheit in jeder Hinsicht. Klare Fragen beim Lesen von Johannes 3 in privater Atmosphäre. Die ihr mitgegebene Broschüre über die Passion Christi hat sie am nächsten Tag schon durchgelesen und verlegt sich jetzt wieder aufs Bibellesen. Sonntags ist sie wieder da – und sicher nicht mehr weit entfernt vom Reich Gottes.

    Der Straßenprediger
    Heute früh schreibt mir ein Straßenprediger: „Am Freitag wurde ich erstmals mit Steinen beworfen“. Das Kreuz bleibt ein Ärgernis. Klare Worte werden heute verstärkt mit harscher Kritik beantwortet, bis in die politische Ebene hinein. Das ist die Kehrseite: Es gibt Gegenwind für das Evangelium. Da müssen wir mit Gebet, ja, mit Flehen und Fürbitten für die Männer an der Front und auch sonst für alle im Dienst des Evangeliums dagegenhalten.

    Und wir?
    Jeder von uns darf und soll durch Lebensführung und Wort (in dieser Reihenfolge!) Menschen erreichen. Sind wir dazu wirklich „Lichter“, empfinden die Welt als „Wüste“ (S. 28), zeigen klar Farbe zu weltlichen Trends wie Tattoos (S. 9)? Die letzten Tage der Christenheit ( Judasbrief, S. 18) sind angebrochen – zugleich eine echte Chance für dich und mich, für unseren Herrn zu leben und Menschen für Ihn zu gewinnen!

    Viel Freude mit dem neuen Heft wünscht dir
    Martin Schäfer

    * Namen geändert

    Martin Schäfer

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