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"Folge mir nach" soll (nicht nur) junge Christen motivieren, dem Herrn Jesus treu nachzufolgen und freudig zu dienen. In der Sprache von heute werden Probleme, die Jüngeren auf den Nägeln brennen, beleuchtet.
Dabei kommt die Behandlung biblischer Themen und Bücher nicht zu kurz. Das Heft ist deshalb auch für Jugendstunden und gemeinsame Bibelarbeit gut geeignet. So unterschiedlich wie junge Christen nun einmal sind, so vielfältig ist auch der Inhalt von "Folge mir nach".
Auf dieser Seite könnt Ihr einen ersten Eindruck von der Zeitschrift gewinnen und eine Auswahl von Artikeln kostenlos aufrufen. Gerne könnt Ihr aber auch im Abonnement-Bereich Musterhefte bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.
Der komplette Jahrgang 2011 ist jetzt online! |
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Grußwort zum Monatsheft Mai 2012 |

In der letzten Zeit bin ich häufig mit Nachrichten konfrontiert worden, die traurige Dinge zum Inhalt hatten. Es ging beispielsweise um Krankheit, um den plötzlichen Heimgang eines Bruders oder andere notvolle Umstände. Da sind Geschwister ganz unerwartet in große Not gekommen. Wie sollte es nun weitergehen?
Menschen, die Gott nicht kennen, setzen ihr Vertrauen in aller Regel auf menschliche Hilfsmittel. Aber Gläubige dürfen ihre Hoffnung auf den allmächtigen Gott setzen, junge und alte Christen, mit welchem Problem auch immer.
Da musste ich an eine Begebenheit aus dem Alten Testament denken. Der Herr Jesus erwähnt sie bei einer Predigt in der Synagoge von Nazareth. Es geht um eine Frau, die gerade dabei war, aus dem letzten Rest von Mehl und Öl Brot für sich und ihren Sohn zu bereiten, um dann zu sterben. Da kommt ein wildfremder Mann und bittet sie, zuerst für ihn einen Kuchen zu bereiten, dann erst für sie und den Sohn. Sie würden so erleben, dass Gott dafür Sorge trägt, dass Mehl und Öl während der Dürreperiode nicht zu Ende geht. Ich bin immer wieder beeindruckt von der Entscheidung dieser Frau. Sie glaubte Elia, der ihr diese Botschaft im Auftrag Gottes sagte – und wurde nicht enttäuscht. So handelt Gott nicht selten auch heute mit mir und dir. Er möchte, dass wir sozusagen mit unserem Vertrauen „in Vorleistung gehen“. So lesen wir in Maleachi 3,10: „Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei; und prüft mich doch dadurch, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Segen bis zum Übermaß ausgießen werde.“ Die Artikel beginnend auf den Seiten 12 und 28 machen etwas von dem erforderlichen Glaubensvertrauen deutlich.
Ich denke an ein bekanntes Motto: „Vertrauen wagen“. Das trifft sicher das Problem, das vor uns steht.
Ich möchte uns alle gerne ermuntern, ein solches Vertrauen zu wagen. Wir tun es nicht vergeblich. Wie unser Gott handelt, wissen wir nicht. Wir wissen aber eines: Er handelt nur zu unserem Besten, auch wenn uns die oben genannten Nöte zu schaffen machen.

Das Jahresende naht ...
Mit diesem Monat beenden wir das Jahr 2010. Als Christen warten wir allerdings nicht auf das Ende eines Jahres oder auf bestimmte Ereignisse im Jahr, sondern auf das Wiederkommen Jesu Christi, des Sohnes Gottes, des Sohnes des Menschen, unseres Retters. Er hat versprochen: „Ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet“ (Joh 14,3).
Der Apostel Paulus konnte in seinem vermutlich ersten Brief an eine junge Versammlung schreiben, dass sie sich zu Gott bekehrt hatten und den Herrn Jesus aus dem Himmel erwarteten (1. Thes 1,9.10). Diese Christen hatten sich erst einige Wochen zuvor bekehrt. Ihr Leben war von diesem Zeitpunkt an dadurch geprägt, dass sie mit brennenden Herzen auf ihren Retter warteten.
Viele Leser von „Folge mir nach“ sind junge Menschen. Ihr habt – menschlich gesprochen – das Leben noch vor euch. Ihr macht Pläne für eine Ausbildung, ein Studium und eine berufliche Tätigkeit. Vielleicht habt ihr auch schon konkrete Vorstellungen über eure „familiäre“ Perspektive. Das ist alles richtig und nötig. Es stellt sich allerdings die Frage: Warten wir dennoch wirklich gespannt, freudig und mit unserem ganzen Herzen auf sein Kommen und dienen Ihm mit ganzer Energie? Dann werden Sportevents und Themen wie Fußball (S. 4) keine Hauptrolle in unserem Leben spielen. Stattdessen werden wir fragen, was dem Herrn recht ist (S. 25). Und wir werden Gott das geben, was Er sucht: Anbetung (S. 18). Welchen Stellenwert hat der Herr Jesus in unserem Leben?
Ein Leben mit dem Herrn Jesus lohnt sich. Ein Leben für Ihn ist voller Spannung und erfüllend. Wer Ihn erwartet und an seiner Hand geht, ist ein glücklicher Christ. Er wird nicht verschont vor Schwierigkeiten. Aber er kennt den richtigen Blick: zurück zum Kreuz, nach oben zu seinem verherrlichten Herrn, nach vorne zum wiederkommenden Retter.
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