Editorial

Gelernt ist gelernt

So lautet eine Zwischenüberschrift in dieser Ausgabe. Es geht um den sogenannten „ungläubigen Thomas“ – einen der Jünger des Herrn Jesus, von dem wir mehr lernen können, als wir auf den ersten Blick vermuten (vgl. S. 12-17).

An Thomas‘ Geschichte fällt mir positiv auf, dass er nach seinem Aussetzer, als er einmal fehlte, als Jesus zu seinen Jüngern kam, Beständigkeit und Treue zeigte. Von da an war auf ihn Verlass; er blieb dabei – eine wichtige Botschaft in einer Zeit, in der Unverbindlichkeit zur Tugend geworden ist.

Dranbleiben will gelernt sein – beim Bibellesen, Beten, Besuch der christlichen Zusammenkünfte … Ohne das geht es im Glaubensleben nicht vorwärts. Deshalb ist es so wichtig, gute Gewohnheiten zu haben und zu pflegen. Einen Denkanstoß dazu findest du auf den Seiten 4-7.

In 2026 muss also nicht unbedingt alles neu werden. Wir bleiben hoffentlich bei dem, was wir gelernt haben und wovon wir völlig überzeugt sind – bei Gottes Wort (vgl. 2. Tim 3,14). Und wir wollen weiterhin bei dem Herrn bleiben (vgl. Apg 11,23), der in diesem Wort zu finden ist.

Wer allerdings einen Neuanfang braucht, sollte nicht zögern, sondern mit der Hilfe Gottes (!) gleich einen ersten Schritt wagen – und erleben, was Gott seinem Volk sagte: „Siehe, ich wirke Neues“ (Jes 43,19).

Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen zum neuen Jahr