Die gute Saat

All das Böse aus unserem Herzen ist in diesem Buch erwähnt

Einst waren auch wir unverständig, ungehorsam, irregehend,
dienten mancherlei Begierden und Vergnügungen, führten unser Leben
in Bosheit und Neid, verhasst und einander hassend.
Als aber die Güte und die Menschenliebe unseres Heiland-Gottes erschien,
errettete er uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht,
wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit
durch die Waschung der Wiedergeburt
und die Erneuerung des Heiligen Geistes.

Titus 3,3-5

 

Im 19. Jahrhundert wirkte der Pionier-Missionar Robert Moffat fünf Jahrzehnte lang im Süden ­Afrikas unter den Betschuanen am Oranje-Fluss. Seine Fähigkeiten als Farmer, Gärtner, Zimmermann und Schmied brachten ihm die Anerkennung der einheimischen Bevölkerung ein. Sein zentrales Anliegen war jedoch, ihnen die gute Botschaft von Jesus Christus zu erzählen. Dazu übersetzte er die Bibel in die Sprache der Betschuanen.

Eines Tages kam ein Eingeborener zu Moffat: „Meister, ich möchte dich etwas fragen: Haben die Leute, die das Neue Testament aufgeschrieben haben, auch die Betschuanen gekannt? Wir haben in unseren Dörfern davon gesprochen, und viele denken das.“ – „Wie kommt Ihr denn zu dieser Frage?“, erkundigte sich Moffat. – „Siehst du, Meister“, erklärte der Mann, „wir glauben, dass sie uns gekannt haben, denn all das Böse, das wir in unseren Herzen haben, ist in diesem Buch erwähnt.“

In dieser Zeit kamen viele Betschuanen durch Gottes Wort zu einer viel tieferen Selbsterkenntnis, aber auch zur Erkenntnis Gottes als Retter – als Heiland-Gott. Durch den Glauben an Christus wurden sie errettet und erfuhren eine grundlegende Erneuerung ihres Lebens.

 

„Wenn jemand in Christus ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“

2. Korinther 5,17